Schröpfkopfmassage/Moxen

Schröpfen-Alternativmedizin-Interlaken

Die Schröpfkopfmassage ist eine spezielle Form des Schröpfens, bei der das Schröpfgefäss nicht fest an einer Position bleibt, sondern auf dem Körper bewegt wird. Dadurch wird streifenförmig die Muskulatur gelockert.

 

Die Schröpfkopfmassage hat eine wesentlich stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als die klassische Massage. Auf der befahrenen Fläche können sich mehr oder weniger stark ausgeprägte Blutergüsse (Hämatome) bilden. Diese sind harmlos wie „Knutschflecke“ und meist nach mehreren Tagen wieder verschwunden.

 

Die Schröpfkopfmassage hat sich als besonders geeignet bei der Behandlung von Muskelverspannungen herausgestellt. Dabei können auch die Verspannungen wunderbar mit dieser Technik behandelt werden, die sehr tief liegen und an die kaum heranzukommen ist.

 

Haut und Gewebe werden durch die Schröpfkopfmassage besser durchblutet, sie erscheinen nach der Behandlung frischer, straffer und strahlender.

 

Der Stoffwechsel wird angeregt und damit wird der Abtransport von Schlacken aus dem Gewebe gefördert. Außerdem wird das gesamte Gewebe so besser mit Sauerstoff versorgt, was sich ebenfalls in einem frischeren Aussehen zeigt.

 

Mit der verbesserten Durchblutung und der Anregung des gesamten Stoffwechsels wird erreicht, dass die körpereigenen Abwehrkräfte verstärkt werden. Somit ist der Patient insgesamt gestärkt und kann auf ein besseres Immunsystem bauen. Gestörte Körperfunktionen werden zudem angeregt, sich selbst zu regulieren.

Wirkungen

  • regt die Durchblutung der Haut und des tiefen Gewebes an und fördert dadurch den Stoffwechsel (Abtransport der Schlackenstoffe)
  • ernährt und entgiftet das Gewebe
  • befreit die Haut von angehäuften Oberhautschuppen und erhöht die Hautatmung
  • fördert den Blut- und Lymphabfluss
  • verstärkt die körpereigenen Abwehrkräfte
  • regt die Selbstregulation der gestörten Körperfunktionen an
  • löst lange anhaltende Verspannungen der Muskulatur

 

Die Schröpfkopfmassage wird meist in andere Massagen integriert.

 

Intressiert?

Moxen

„Was man mit der Nadel nicht erreicht, die Moxen (Beifußkraut, Moxibustion) schaffen es“ lautet einaltes chinesisches Sprichwort, das die Kraft der so genannten Moxibustion belegt – einer Therapie, bei der bestimmte Punkte des Körpers mit einer brennenden Zigarre oder einem brennenden Moxa-Kegel behandelt werden.

 

Moxa basiert auf Beifußkraut und gibt seine Hitze nicht direkt auf die Haut ab:

Der Therapeut hält das Moxakraut zirka zwei Zentimeter oberhalb des Körpers in der Luft, so dass der Patient nichts als wohltuende Wärme spürt und angenehme Gerüche wahrnimmt.

 

Überdies entfaltet die Moxibustion eine lindernde Wirkung bei zahlreichen Erkrankungen.

 

Hinter dem klingenden Name „Moxa“ verbirgt sich Beifußkraut, das zu kleinen Kegeln oder Zigarren verarbeitet wird und durch einen intensiven, belebenden Duft betört.

 

Alles, was Moxa-Produkte mit echten Zigarren gemein haben, ist ihre Brennqualität – Moxa glüht lange, sanft und ausdauernd, so dass eine gleichmäßige Wärmestrahlung ermöglicht wird.

 

Moxen wird meist mit der Schröpfkopfmassage kombiniert.

  

Interessiert?